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Neuere Antidiabetika im Vergleich

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 38 , Nummer 9, PK1004
    Redaktionsschluss: 15. Dezember 2016
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2016.1004
  • Seit rund zehn Jahren sind drei neue Gruppen von Antidiabetika eingeführt worden: DPP-4-Hemmer, GLP-1-Agonisten und SGLT-2-Hemmer. Alle diese Medikamente senken das glykosylierte Hämoglobin signifikant mehr als ein Placebo. Weniger klar ist dagegen, ob bzw. in welchem Ausmass sie die klinisch relevanten Folgen eines Diabetes reduzieren. Auch die Bedeutung bestimmter Nebenwirkungen ist noch ungenügend bestimmt.

Die folgende Übersicht befasst sich mit den drei Gruppen von Antidiabetika, die in den letzten 10 Jahren eingeführt worden sind. Es handelt sich um die DPP-4-Hemmer (Gliptine), die GLP-1-Rezeptoragonisten (Glutide) und die SGLT-2-Hemmer (Gliflozine). Die neuen Medikamente sind alle bereits einzeln in dieser Zeitschrift vorgestellt worden.

Unterschiede zwischen den verschiedenen Gruppen
Einige Eigenschaften sind allen Substanzen in einer Präparategruppe gemeinsam und können deshalb als «gruppentypisch» bezeichnet werden. Diese Merkmale sind in der Tabelle 1 zusammengefasst. Für alle Substanzen dieser drei Gruppen gilt, dass sie allein in der Regel nicht oder nur selten zu Hypoglykämien führen. Ebenso ist üblicherweise keine Gewichtszunahme festzustellen (weitere Hinweise bei den einzelnen Gruppen).

Geschätzte Lesedauer: Von 9 bis 12 Minuten

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Neuere Antidiabetika im Vergleich (15. Dezember 2016)
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pharma-kritik, 38/No. 9
PK1004