Makrolid-Antibiotika

  • Autor(en): Urspeter Masche
  • pharma-kritik-Jahrgang 37 , Nummer 7, PK966
    Redaktionsschluss: 1. September 2015
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2015.966
  • Clarithromycin und Azithromycin sind diejenigen Makrolide, die am häufigsten eingesetzt werden. Indiziert sind sie in erster Linie bei Infekten der Atemwege, bei gewissen gastrointestinalen Infekten und bei urogenitalen Infekten mit atypischen Erregern. Diese Medikamente sind möglicherweise mit dem Risiko einer erhöhten kardiovaskulären Mortalität assoziiert.

Makrolid-Antibiotika, meistens kurz als Makrolide bezeichnet, haben ihren Ursprung in Stoffwechselprodukten von Bakterien (Streptomyces spp.) und bestehen aus einem Laktonring und daran angehängten Zuckermolekülen. Ihre Wirkung beruht darauf, dass sie die bakterielle Proteinsynthese hemmen. Makrolide zeichnen sich durch eine gute Gewebegängigkeit aus. Ihr antibakterielles Spektrum umfasst grampositive, einige gramnegative sowie sogenannte atypische Erreger (Chlamydien, Legionellen und Mykoplasmen). Namentlich bei Pneumokokken (S. pneumoniae), Methicillin-resistenten Staphylokokken (MRSA) oder T. pallidum ist je nach Land bzw. Region mit einem bedeutsamen Anteil an resistenten Stämmen zu rechnen.

Die einzelnen Makrolide
Die in der Schweiz erhältlichen Makrolide sind Erythromycin (Erythrocin® u.a.), Clarithromycin (Klacid® u.a.) und Azithromycin (Zithromax® u.a.). Verschwunden sind Josamycin (Josacin®), Roxithromycin (Rulid®) und Spiramycin (Rovamycine®). Erythromycin Erythromycin, das erstmals in den 1950er-Jahren verwe

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Makrolid-Antibiotika (1. September 2015)
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pharma-kritik, 37/No. 7
PK966