Medikamente für Frauen nach der Menopause

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 38 , Nummer 3, PK992
    Redaktionsschluss: 9. Juni 2016
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2016.992
  • Frauen mit ausgeprägten menopausalen Beschwerden – in erster Linie vasomotorische Symptome – können von einer zeitlich beschränkten Hormonverabreichung profitieren. Nicht-hormonale Therapien sind wenig überzeugend. Langfristig hat die Hormontherapie mehr Nachteile als Vorteile.

Vierzehn Jahre, nachdem die wichtigsten Studienresultate der «Women’s Health Initiative» (WHI) veröffentlicht worden sind, wird die Verabreichung von weiblichen Sexualhormonen in oder nach der Menopause immer noch sehr unterschiedlich beurteilt. In der Zwischenzeit sind einige kleinere Studien sowie eine Reihe von Leitlinien publiziert worden. Im vorliegenden Text wird der aktuelle Wissensstand zusammengefasst und zu praxisrelevanten Fragen Stellung genommen. Auf eine detaillierte Schilderung der klimakterischen Symptome wird hier verzichtet.

Die Medikamente
Die verfügbaren hormonalen und nicht-hormonalen Medikamente haben ein unterschiedliches Nutzen/Risiko-Profil; ihre erwünschten und unerwünschten Wirkungen sind jedoch keineswegs einheitlich gut dokumentiert. Die folgende Übersicht orientiert zunächst über die Erhältlichkeit und Zulassung der verschiedenen Medikamente; zu den meisten dieser Substanzen finden sich weiter differenzierte Informationen in den Abschnitten «Probleme der Hormone» und «Indikationen».  Östrogene

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Medikamente für Frauen nach der Menopause (9. Juni 2016)
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pharma-kritik, 38/No. 3
PK992