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Behandlung der chronischen Obstipation

  • Autor(en): Alexandra Röllin
  • pharma-kritik-Jahrgang 37 , Nummer 8, PK967
    Redaktionsschluss: 23. Oktober 2015
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2015.967
  • Beim Versagen von nicht-medikamentösen Massnahmen können osmotische Laxantien – besonders die Macrogol-Präparate – als befriedigend dokumentierte und verträgliche Behandlung gelten. Punktuell können Kontaktlaxantien (z.B. Bisacodyl) eingesetzt werden. Neue Substanzen (z.B. Lubiproston) werden besser vermieden.

Obwohl scheinbar banal, ist das Krankheitsbild der Obstipation schwierig zu definieren. Die frühere Definition (

Nicht-medikamentöse Massnahmen
Verhaltensänderungen – wie mehr körperliche Bewegung, Erhöhen der Trinkmenge und faserreiche Ernährung, sowie das Einhalten von regelmässigen Defäkationszeiten – werden meist als erster Schritt zur Behandlung einer Obstipation empfohlen. Diese kostengünstigen Massnahmen, die man aufgrund ihrer weiteren, potenziell günstigen Wirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden nur zu gerne empfiehlt, leiten sich hauptsächlich aus Beobachtungsstudien ab. Diese lassen weder auf eine Kausalität noch auf die Wirksamkeit entsprechender Interventionen Rückschlüsse ziehen. Für einzelne dieser Massnahmen konnte zwar in kleinen Interventionsstudien ein Nutzen gezeigt werden, doch leider sind die meisten dieser Untersuchungen qualitativ mangelhaft.(2,4) Ähnliches gilt für diverse «Hausmittel» wie beispielsweise Leinsamen oder Feigen, deren Wirkung am ehesten auf den darin enthaltenen Faserstoffen und nicht-resorbierbaren Zuckern beruht. Ist eine Defäkationsstörung mit Beckenbodendysfunktion Ursac
Geschätzte Lesedauer: Von 13 bis 17 Minuten

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Behandlung der chronischen Obstipation (23. Oktober 2015)
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pharma-kritik, 37/No. 8
PK967