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Zwei neue Antiasthmatika: Benralizumab & Reslizumab

  • Autor(en): Natalie Marty
  • pharma-kritik-Jahrgang 41 , Nummer 3, PK1071
    Redaktionsschluss: 2. August 2019
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2019.1071
  • Wie Mepolizumab können die beiden neuen Interleukin-Antagonisten bei einem «schweren eosinophilen Asthma» als Zusatztherapie eingesetzt werden. Sie reduzieren die Häufigkeit von Exazerbationen, verbessern die Lebensqualität der Betroffenen aber möglicherweise nur wenig.

Benralizumab (Fasenra®) und Reslizumab (Cinqaero®) sind zwei neue Interleukin-Antagonisten, die bei einem «schweren eosinophilen» Asthma verwendet werden können.

Chemie/Pharmakologie
Benralizumab und Reslizumab sind, wie Mepolizumab (Nucala®),(1) «humanisierte» monoklonale Antikörper, die sich gegen Interleukin-5 bzw. seinen Rezeptor richten. Interleukin-5 (IL-5) ist an der Regulation von Eosinophilen in Blut und Geweben beteiligt. Benralizumab bindet sich an die Alpha-Untereinheit des IL-5-Rezeptors. Ausserdem hat es eine hohe Affinität zu Rezeptoren an zytotoxischen Lymphozyten (natürlichen Killerzellen) und führt so zur Apoptose von Eosinophilen und Basophilen. Reslizumab bindet sich spezifisch an IL-5, beeinträchtigt dessen Bindung an den Zelloberflächenrezeptor und reduziert die Produktion und die Überlebensrate der Eosinophilen.

Geschätzte Lesedauer: Von 9 bis 12 Minuten

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Zwei neue Antiasthmatika: Benralizumab & Reslizumab (2. August 2019)
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pharma-kritik, 41/No. 3
PK1071