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Therapie der chronischen Herzinsuffizienz

  • Autor(en): Micha T. Maeder
  • pharma-kritik-Jahrgang 40 , Nummer 10, PK1062
    Redaktionsschluss: 19. März 2019
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2018.1062
  • Die medikamentöse Behandlung der Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikulärer Auswurffraktion beruht in erster Linie auf der individuell optimierten Verabreichung eines ACE-Hemmers (allenfalls eines Angiotensin-Rezeptorblockers), eines Betablockers und eines Mineralokortikoid-Rezeptorblockers. Ist die Auswurffraktion erhalten, so sind die therapeutischen Optionen beschränkt.

Der medikamentösen Therapie der Herzinsuffizienz war letztmals 2003 eine pharma-kritik-Nummer gewidmet. Der vorliegende Text fasst die heute aktuellen Empfehlungen zusammen.

Grundlagen
Eine korrekte Diagnostik ist unabdingbare Voraussetzung für eine adäquate und differenzierte Therapie der Herzinsuffizienz. Deshalb ist primär die Suche nach der Möglichkeit eines kausalen bzw. mechanischen Therapieansatzes (z.B. Klappenersatz/-rekonstruktion, Revaskularisation, Behandlung einer Rhythmusstörung) sehr wichtig. Falls dies nicht möglich ist, ist die Behandlung primär medikamentös. Der vorliegende Text befasst sich in erster Linie mit der Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikulärer Auswurffraktion («Heart Failure with reduced [left ventricular] ejection fraction», HFrEF, Abkürzungen siehe Tabelle 1). Diese ist neben der Anamnese und den klinischen Zeichen definitionsgemäss durch eine linksventrikuläre Auswurffraktion von weniger als 40% gekennzeichnet. Eine Herzinsuffizienz kann sich auch bei erhaltener linksventrikulärer Auswurffraktion (über 50%, «Heart Failure with preserved [left ventricular] ejection fraction», HFpEF) manifestieren. Zur Diagnose dienen dabei zusätzliche Kriterien, nämlich ein erhöhter BNP-Wert (über 35 ng/l, bzw. NT-proBNP

Geschätzte Lesedauer: Von 13 bis 17 Minuten

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Therapie der chronischen Herzinsuffizienz (19. März 2019)
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pharma-kritik, 40/No. 10
PK1062