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Pharma-Kritik

Chronisch-obstruktive Lungenkrankheit

Alexandra Röllin
pharma-kritik Jahrgang 38 , Nummer 11, PK1007
Redaktionsschluss: 15. Februar 2017
DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2016.1007

Inhalativ verabreichte Anticholinergika und beta-adrenerege Agonisten sind bei einer COPD die wichtigsten, allerdings vorwiegend symptomatisch wirksamen Medikamente. Kombinationen sind manchmal sinnvoll. Kortikosteroide sollten nur zurückhaltend eingesetzt werden.

Die chronisch-obstruktive Lungenkrankheit – landläufig COPD («Chronic Obstructive Pulmonary Disease») genannt –  ist sowohl bei uns als auch weltweit eine häufige Invaliditäts- und Todesursache. Seitdem wir 1999 letztmalig eine Übersicht zur Behandlung der COPD veröffentlicht haben, hat die Schweizerische Gesellschaft für Pneumologie bereits zweimal neue Leitlinien dazu herausgegeben.(1) Die COPD ist charakterisiert durch eine chronische, nicht reversible obstruktive Ventilationsstörung, welche auf eine Kombination von entzündlichen Veränderungen der kleinen Atemwege (obstruktive Bronchiolitis) und des Lungenparenchyms (Emphysem) zurückzuführen ist. Diese entsteht aus einem Zusammenspiel von Umweltexposition und Veranlagung der betroffenen Personen. In industrialisierten Ländern stellt das Rauchen den wichtigsten externen Risikofaktor dar, weitere Faktoren sind eine berufliche Exposition gegenüber Stäuben und Dämpfen, Passivrauchen und Luftverschmutzung. Der Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ist als monogen vererbte Erkrankung das Paradebeispiel für eine erhöhte Vulnerabilität, frühzeitig eine schwere COPD zu entwickeln. Allerdings ist dieser Gendefekt für weniger als 1% der COPD-Erkrankungen verantwortlich. Häufiger ist die Veranlagung polygenetisch vererbt, aber auch eine bronchiale Hyperreagibilität, ein Asthma oder häufige Lungeninfekte in der Kindheit (besonders durch Adenoviren) erhöhen das Risiko für eine COPD. Aufgrund der geringen Sensitivität und Spezifi

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