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Neuroleptika bei Delir in Palliativsituationen nicht geeignet

r -- Agar MR, Lawor PG, Quinn S et al. Efficacy of oral risperidone, haloperidol, or placebo for symptoms of delirium among patients in palliative care: a randomized clinical trial. JAMA Intern Med 2017 (1. Januar); 177: 34-42 [Link]
Zusammengefasst von: Markus Gnädinger
Kommentiert von: Christoph Hürny
infomed screen Jahrgang 21 (2017) , Nummer 2
Datum der Ausgabe: April 2017
Mit Haloperidol oder Risperidon mehr Delirsymptome als ohne.
Studienziele
Delirante Zustände sind bei Schwerkranken und am Lebensende häufig, in Palliativsituationen ist fast jede zweite Person früher oder später davon betroffen. Sofern möglich, sollte primär die Ursache des Delirs behandelt werden, des Weiteren umfasst die Therapie neben Medikamenten auch nicht-medikamentöse Massnahmen. Häufig werden Neuroleptika verwendet, obwohl deren Nutzen kaum belegt ist. In dieser Studie sollten die beiden häufig verwendeten Neuroleptika Risperidon (Risperdal® u.a.) und Haloperidol (Haldol® u.a.) mit Placebo verglichen werden.

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