TELEGRAMM: Pseudomembranöse Kolitis häufiger unter PPIs

Die Hemmung der Magensäuresekretion unter Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI) vermindert die Schutzfunktion des Magens vor Infektionen. Gemäss dieser Meta-Analyse von Kohorten- und Fall-Kontroll-Studien begünstigt eine PPI-Behandlung auch das Auftreten von Clostridium difficile-assoziierten Durchfallerkrankungen. Das Risiko lag über alle Studien unter PPI um etwa 65% höher. Natürlich bleiben aber vorgängige Antibiotikabehandlungen die wichtigste Ursache für eine pseudomembranöse Kolitis.

Telegramm von Peter Ritzmann

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Pseudomembranöse Kolitis häufiger unter PPIs ( 2012)