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E-Mail im Jahr 2011

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Zusammengefasst von: Etzel Gysling
infomed screen Jahrgang 15 (2011) , Nummer 5
Datum der Ausgabe: September 2011

Empfang, Versand und Verwaltung elektronischer Post sind elementare und enorm wichtige Internetfunktionen. Schön wäre es, man könnte sich hier auf Programme stützen, die über die Jahre zwar verbessert würden, in der Handhabung aber im Wesentlichen konstant blieben, was leider nicht immer der Fall ist.

Gibt es aber überhaupt ein optimales E-Mail-Programm? Sollte man statt mit dem «Mail Client» auf dem Computer besser alle Post via Browser – z.B. bei Gmail oder Hotmail – abfertigen? Auf beide Fragen gibt es keine eindeutige Antwort. Ich denke, man kann sich bei der Auswahl durchaus von persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen leiten lassen und allenfalls auch einmal mehrere Programme ausprobieren. Viele E-Mail-Programme sind ja kostenlos oder wenigstens in befristeten Gratisversionen verfügbar. Ich selbst bin seit mehreren Jahren mit Thunderbird (http://www.thunderbird-mail.de/wiki/Hauptseite) ordentlich zufrieden; für andere Leute trifft dies nicht zu. Dass mir neuerdings von diesem Programm ständig neue Versionen aufgedrängt werden, stört mich allerdings. Die Umstellung auf ein anderes Programm ist aber immer etwas mühsam. Programme, die ich allenfalls ausprobieren würde (und die einen guten Eindruck machen), sind eM Client (www.emclient.com), Opera Mail (mit dem Opera Browser kombiniert: www.opera.com), Postbox (www.postbox.com) und PocoMail (www.pocomail.com), wobei die neueste Version des letzteren Programms bisher nur auf Englisch erhältlich ist. Eudora ist in der früheren, bewährten Version nicht mehr verfügbar; Outlook Express wurde für die neueren Windows-Versionen durch ein Nachfolgeprogramm ersetzt. Outlook ist Bestandteil der (käuflichen) Microsoft Office-Produktsuite. Mit einem Mac-Computer hat man es einfacher, da das systemeigene Programm die meisten Leute zufriedenstellt.

Gegen die Anwendung von Webmail (Gmail usw.) kann sprechen, dass man damit einer «fremden Maschine» die Möglichkeit zum Auskundschaften persönlicher Interessen gibt. Für viele ist dies jedoch kein Grund, auf die zahlreichen Vorteile einer ubiquitär verfügbaren Mailverwaltung zu verzichten. Mindestens dann, wenn man von Zuhause weg ist, kann eine der verschiedenen Webmail-Varianten eine sehr nützliche Option darstellen.

Obwohl man mit den «Mail Clients» Tausende von Mails auf dem PC aufbewahren kann, werden sie von grossen Datenmengen oft gebremst. Da empfiehlt sich das Auslagern der Mails in ein Archiv, was mit dem für Windows geeigneten Programm Mail Store Home (www.mailstore.com) wunderbar geht. Nachher können die gesicherten Mails im «Mail Client» gelöscht werden und die entsprechenden Ordner «komprimiert» werden.

Etzel Gysling

 

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