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Langwirkende Betamimetika erhöhen bei Asthmakranken das Exazerbations- und Sterberisiko

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 4. Juli 2006

Eine kürzlich erschienene Metaanalyse bestätigt den immer wieder vorgebrachten Verdacht, dass sich die inhalative Behandlung mit langwirkenden Betamimetika wie Formoterol (Foradil®, Oxis®) oder Salmeterol (Serevent®) ungünstig auf den Verlauf eines Asthmas auswirkt. Die Zusammenfassung von 19 placebokontrollierten Studien ergab, dass langwirkende Betamimetika das Risiko von lebensbedrohlichen Asthmaexazerbationen sowie von asthmabedingten Hospitalisationen und Todesfällen signifikant erhöhen, wobei sich die «Odds Ratios» (OR) für diese Ereignisse zwischen 1,8 und 3,5 bewegten. Die ungünstigen Effekte von langwirkenden Betamimetika zeigten sich auch bei Personen, die gleichzeitig inhalative Steroide verwendeten. Es wird geschätzt, dass langwirkende Betamimetika etwa zu 1 zusätzlichen Todesfall pro 1000 Personenjahre führen.

Metaanalyse aus den "Annals of Internal Medicine":
http://www.annals.org/cgi/content/full/144/12/904

Früherer BDN-Text zu den langwirkenden Betamimetika:
http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn85.html

 
Langwirkende Betamimetika erhöhen bei Asthmakranken das Exazerbations- und Sterberisiko (4. Juli 2006)
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