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ACE-Hemmer schützen bei koronaren Stents nicht vor Restenose

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Datum: 8. Juni 2001

Es gibt Personen, die im Rahmen eines genetischen Polymorphismus erhöhte Konzentrationen des «Angiotensin-I Converting Enzyme» aufweisen; bei ihnen scheint das Risiko einer Restenose nach koronarer Stentimplantation erhöht zu sein. In einer Doppelblindstudie, die 79 Personen mit dieser genetischen Veränderung umfasste, wurde nach Stenteinlage neben der plättchenhemmenden Therapie entweder Quinapril (Accupro®, 40 mg/Tag) oder Placebo verordnet. Nach 6 Monaten hatte in der Quinapril-Gruppe der mittlere Durchmesser an der Stentstelle um 1,11 mm abgenommen, die Restenose-Rate (Abnahme des Durchmessers um mehr als 50%) betrug 37%; in der Placebo-Gruppe waren es dagegen nur 0,76 mm bzw. 24%.

Volltext der Studie aus «Lancet»: http://www.thelancet.com/journal/vol357/iss9265/full/llan.357.9265.original_research.16022.1

 
ACE-Hemmer schützen bei koronaren Stents nicht vor Restenose (8. Juni 2001)
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