Multikinasehemmer und psychiatrische Nebenwirkungen

  • Verfasst von: Urspeter Masche
  • Datum: 22. März 2025

Multikinasehemmer wie Cabozantinib (Cabometyx®), Lenvatinib (Kisplyx®, Lenvima®), Sorafenib (Nexavar® u.a.), Sunitinib (Sutent® u.a.) und Vandetanib (Caprelsa®) werden zur Behandlung verschiedener Krebserkrankungen eingesetzt, unter anderem beim Leberzell-, Nierenzell-, Schilddrüsen- und Endometriumkarzinom. In einer retrospektiven Studie, die sich auf grosse Datenbanken stützte («FDA Adverse Event Reporting System»; WHO-Nebenwirkungsdatenbank), zeigte sich, dass diese Multikinasehemmer (mit Ausnahme von Vandetanib) auch psychiatrische Nebenwirkungen verursacht haben; am häufigsten handelte es sich um Verwirrtheit, Desorientiertheit und Essstörungen.

Volltext der Studie aus «Frontiers in Pharmacology»: Psychiatric adverse reactions to non-selective RET multi-kinase inhibitors: a large-scale pharmacovigilance analysis

News: Multikinasehemmer und psychiatrische Nebenwirkungen (22. März 2025)
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