Falls geeignete Spenderstuhlpräparate zur Verfügung stehen, ist die Stuhlbakterientransplantation als Erstbehandlung bei C.-difficile-Infektion eine gute und verträgliche Alternative zur Vancomycin-Behandlung.
Moderne Basismedikamente zur Therapie der rheumatoiden Arthritis scheinen mit einer Gewichtszunahme einhergehen zu können. In einer Post-hoc-Analyse wurde geprüft, ob dies auch auf den Januskinasehemmer Tofacitinib zutrifft.
Dank der heute anerkannten Bedeutung einer Eosinophilie bei COPD-Kranken kann jetzt gezielter und erfolgreicher mit inhalativen Kortikosteroiden behandelt werden. Wenig symptomatische Kranke lassen sich nach wie vor gut mit langwirkenden Monopräparaten behandeln. Im Übrigen ist die Rolle von kombinierten Inhalativa recht gut etabliert. Das Problem, dass die zahlreichen unterschiedlichen Inhalationshilfen die Wahl der Präparate erschweren, besteht aber weiterhin.
Stimulantien wie Methylphenidat sollen bei einer ADHS initial niedrig dosiert werden, und die Wirkung der Medikamente ist regelmässig zu überwachen.
Eine grosse skandinavische Studie kommt zu überraschend erfreulichen Schlussfolgerungen.
Während es bei schweren Grippefällen Standard ist, antiviral zu behandeln, ist unklar, was der Nutzen antiviraler Medikamente bei einer primär gutartigen Erkrankung ist.
Senken Statine bei Personen mit Leberfibrose das Risiko eines Leberversagens oder eines hepatozellulären Karzinoms?
Ein Interleukin-31-Hemmer, der bei einer hartnäckigen atopischen Dermatitis, aber auch bei einer Prurigo nodularis eingesetzt werden kann. Bei der atopischen Dermatitis ist er gesamthaft ähnlich wirksam wie andere systemisch verabreichte Medikamente. Bei Prurigo nodularis zeichnet er sich durch eine ausgeprägte Juckreiz-mindernde Wirkung aus.
Ein Interleukin-13-Hemmer. ebenfalls mit der Indikation einer schwierig behandelbaren atopischen Dermatitis. Er ist dabei ähnlich wirksam wie andere systemisch verabreichte Wirkstoffe. Wie unter Dupilumab tritt auch unter diesem IL-Hemmer häufig eine Konjunktivitis auf.
Mit mResvia® wurde in der Schweiz ein dritter Impfstoff zugelassen, der gegen Erkrankungen wirksam ist, die vom «Respiratory Syncytial Virus» verursacht sind. Sein Stellenwert wie auch sein Nebenwirkungs-Profil weichen möglicherweise von denjenigen der Präfusions-RSV-Impfstoffe ab.