Im Fokus

Synopsis
8. September 2026

Vibegron

Wie Mirabegron ein selektiver Beta-1-Agonist, der zur Therapie der überaktiven Blase zugelassen ist. In einer Doppelblindstudie war Vibegron ähnlich wirksam wie Tolterodin. Bei überaktiver Blase ist in erster Linie zu nicht-medikamentöser Therapie zu raten.

Arzneimittel-Probleme
9. Oktober 2026

Neurotoxizität von Virostatika gegen Herpes zoster

Neurotoxische Wirkungen scheinen bei den «Cicloviren» eher selten zu sein. Da diese Substanzen rein renal eliminiert werden, kann das Risiko bei verminderter Nierenfunktion jedoch deutlich ansteigen.

Arzneimittel-Probleme
7. Oktober 2026

Serotonin-Syndrom: Riskante Interaktionen beachten!

Die vorliegende Studie unterstreicht die Bedeutung einer sorgfältigen Prüfung insbesondere bei Polypharmazie und der Kombination serotonerger Arzneimittel. Digitale Interaktionsprogramme erkennen serotonerge Risiken – wie viele andere Interaktionen und klinisch relevante Risiken – nicht zuverlässig. 

Arzneimittel-Probleme
2. Oktober 2026

Weitwinkelglaukom durch Nukleosid/Nukleotid-Reverse-Transkriptase-Hemmer

Nukleosid/Nukleotid-Reverse-Transkriptase-Hemmer können offenbar die Entwicklung eines Weitwinkelglaukoms begünstigen. 

Infomed-Screen
30. September 2026

Nicht-medikamentöse Therapien bei Rückenschmerzen

Leitlinien empfehlen zwar nicht-medikamentöse Therapien wie Physiotherapie oder psychologische Ansätze, es gab bisher jedoch kaum direkte Vergleichsstudien zur langfristigen Wirksamkeit oder zu der Frage, welche Alternativen am besten helfen, wenn die erste Behandlung fehlschlägt.

Arzneimittel-Probleme
25. September 2026

Aldosteron-Antagonisten: kein Vorteil bei dialysepflichtiger Niereninsuffizienz

Es scheint, dass die Vorzüge der Aldosteron-Antagonisten, wie man sie bei Personen mit Herzinsuffizienz oder chronischen Nierenkrankheiten beobachtet, bei dialysepflichtiger Niereninsuffizienz nicht mehr zum Tragen kommen.

Infomed-Screen
23. September 2026

Denosumab oder Bisphosphonat?

Nach Absetzen von Denosumab wird oft ein Rebound-Effekt beobachtet, der mit einem rapiden Abfall der Knochendichte einhergeht und sogar zu einer geringeren Knochendichte als vor jeder Therapie führen kann. Die richtige Folgetherapie sollte dies möglichst verhindern.

Infomed-Screen
21. September 2026

Antikoagulation bei Vorhofflimmern

Profitieren auch Personen mit einem höchstens moderaten Hirnschlag-Risiko von einer Antikoagulation mit direkten oralen Antikoagulantien (DOAK)?

Infomed-Screen
18. September 2026

Kalzium und Vitamin D enttäuschen

Leider bestätigt auch diese neueste Metaanalyse, dass wir uns wohl zu viel von diesen beiden Medikamenten versprochen haben: für beide Endpunkte ist bestenfalls ein marginaler Nutzen nachweisbar. 

Unabhängige Quellen
17. September 2026

Opioide können hormonelle Störungen verursachen

Opioide können zu Störungen der Sexualfunktion, zu einer Nebennierenrinden-Insuffizienz und auch zu einer Hyperprolaktinämie führen.