Wie Mirabegron ein selektiver Beta-1-Agonist, der zur Therapie der überaktiven Blase zugelassen ist. In einer Doppelblindstudie war Vibegron ähnlich wirksam wie Tolterodin. Bei überaktiver Blase ist in erster Linie zu nicht-medikamentöser Therapie zu raten.
Neurotoxische Wirkungen scheinen bei den «Cicloviren» eher selten zu sein. Da diese Substanzen rein renal eliminiert werden, kann das Risiko bei verminderter Nierenfunktion jedoch deutlich ansteigen.
Die vorliegende Studie unterstreicht die Bedeutung einer sorgfältigen Prüfung insbesondere bei Polypharmazie und der Kombination serotonerger Arzneimittel. Digitale Interaktionsprogramme erkennen serotonerge Risiken – wie viele andere Interaktionen und klinisch relevante Risiken – nicht zuverlässig.
Nukleosid/Nukleotid-Reverse-Transkriptase-Hemmer können offenbar die Entwicklung eines Weitwinkelglaukoms begünstigen.
Leitlinien empfehlen zwar nicht-medikamentöse Therapien wie Physiotherapie oder psychologische Ansätze, es gab bisher jedoch kaum direkte Vergleichsstudien zur langfristigen Wirksamkeit oder zu der Frage, welche Alternativen am besten helfen, wenn die erste Behandlung fehlschlägt.
Es scheint, dass die Vorzüge der Aldosteron-Antagonisten, wie man sie bei Personen mit Herzinsuffizienz oder chronischen Nierenkrankheiten beobachtet, bei dialysepflichtiger Niereninsuffizienz nicht mehr zum Tragen kommen.
Nach Absetzen von Denosumab wird oft ein Rebound-Effekt beobachtet, der mit einem rapiden Abfall der Knochendichte einhergeht und sogar zu einer geringeren Knochendichte als vor jeder Therapie führen kann. Die richtige Folgetherapie sollte dies möglichst verhindern.
Profitieren auch Personen mit einem höchstens moderaten Hirnschlag-Risiko von einer Antikoagulation mit direkten oralen Antikoagulantien (DOAK)?
Leider bestätigt auch diese neueste Metaanalyse, dass wir uns wohl zu viel von diesen beiden Medikamenten versprochen haben: für beide Endpunkte ist bestenfalls ein marginaler Nutzen nachweisbar.