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Sowohl das Buch wie auch die digitale Version von "100 wichtige Medikamente" kann man zur Zeit für sFr.15.-- erwerben!

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     Der Abusus verschiedenster Arzneimittel nimmt in erschreckendem Ausmass zu. Anwen­dungs­ratschläge und Triperfahrungen sind online leicht zugänglich.

     Je nach angestrebter Wirkung werden Opioide, Anxio­lytika/Sedativa, Sympatho­mime­tika, Anästhetika, Mittel zur Behandlung der Narko­lepsie, Antihistaminika, Gabapentinoide, Anti­depressiva, Neuroleptika oder Muskelrelaxantien konsumiert.

     Verwendet werden aber nicht nur verschreibungspflichtige Medikamente, sondern auch Wirk­stoffe, die keine Marktzulassung erhalten haben, neu entwickelte, nicht erforschte Desig­ner-Drogen oder Tierarzneimittel.

     Zur Verstärkung der Wirkung werden Wirkstoffe, die eigentlich zur oralen Anwendung vor­gesehen sind, manchmal auch intranasal oder intravenös appliziert oder inhaliert.

     Überdosierungen können unter anderem zu Krampfanfällen, Delirium, Atemdepression und Koma oder zu gefährlichen Rhythmusstörungen führen. Lebensgefährliche Situationen entste­hen auch durch den häufigen Mischkonsum und die Kombination mit Alkohol.

 



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     Mavacamten 

Ein kardialer Myosin-Inhibitor, der zur Behandlung einer obstruktiven hypertrophen Kardiomyopathie eingesetzt werden kann. Neben einer relativ bescheidenen Wirkung auf die Herzsymptome kann Mavacamten auch die Notwendigkeit einer Operation hinausschieben. Das Medikament hat ein hohes Interaktionsrisiko.

     Relugolix 

Mit diesem oral verabreichbaren GnRH-Hemmer können Patienten mit einem fortgeschrittenen Prostatakarzinom behandelt werden. In Kombination mit Estradiol und Norethisteron ist Relugolix auch zur Therapie einer perimenopausalen Hypermenorrhoe verfügbar.   

     Fezolinetant 

Mittels der Hemmung eines hypothalamischen Neuropeptids (Neurokinin-B) führt Fezolinetant zu einer Abnahme der vasomotorischen Symptome («Wallungen») in der Menopause. Die Relevanz dieser Wirkung wird bisher recht unterschiedlich beurteilt. Auch fehlen noch Daten zur Anwendung während länger als einem Jahr.

     Rimegepant  

Als erster Vertreter einer neuen Gruppe von oral verabreichbaren Migränetherapeutika kann Rimegepant sowohl zur Behandlung akuter Migräneanfälle als auch zur Migräneprävention verwendet werden. Das Medikament ist bisher nicht direkt mit einem Triptan verglichen worden. Auch seine präventive Wirkung ist noch wenig dokumentiert. 


Die hier zusammengefasste «HEART-FID»-Studie hat ein vergleichsweise enttäuschendes Resultat ergeben. Tatsächlich bestehen aktuell noch relevante Evidenz-Lücken hinsichtlich des Nutzens der intravenösen Eisentherapie. Die Frage ist berechtigt, ob sich bei einer restriktiveren Definition des Eisenmangels nicht doch signifikante Verbesserungen der harten Endpunkte erreichen liessen.

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Die Verzögerung einer Appendektomie in Fällen ohne primär vermutete Perforation brachte in dieser Studie keine wesentlichen Nachteile mit sich.

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