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Dabigatran (Pradaxa®) nach kryptogenem Schlaganfall nicht besser als Acetylsalicylsäure

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 24. Mai 2019

In einer Doppelblindstudie befasste man sich mit über 5000 Patienten und Patientinnen, bei denen ein embolisch bedingter Schlaganfall diagnostiziert, die Emboliequelle aber nicht identifiziert worden war. Sie erhielten entweder Dabigatran (2-mal 110 oder 150 mg/Tag) oder Acetylsalicylsäure (100 mg/Tag). Das Auftreten eines erneuten Schlaganfalls (jedweder Ursache) galt als primärer Endpunkt. Die Inzidenz dieses Ereignisses betrug in der Dabigatran-Gruppe 4,1% und in der Acetylsalicylsäure-Gruppe 4,8% pro Jahr, was einer «Hazard Ratio» von 0,85 (0,69–1,03) entsprach. Auch bei den relevanten sekundären Endpunkten und bei der Häufigkeit von schwerwiegenden Blutungen fand man keine signifikanten Unterschiede.

Kurzform der Studie aus dem «New England Journal of Medicine»: Dabigatran for Prevention of Stroke after Embolic Stroke of Undetermined Source

 
Dabigatran (Pradaxa®) nach kryptogenem Schlaganfall nicht besser als Acetylsalicylsäure (24. Mai 2019)
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