INTERNET CORNER: Internet-Browser optimal nutzen
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- Zusammenfassung: Etzel Gysling
- infomed screen Jahrgang 21 (2017)
, Nummer 1
Publikationsdatum: 25. Januar 2017 - PDF-Download dieses Artikels (automatisch generiert)
Obwohl die Unterschiede zwischen verschiedenen Browsern heute nicht mehr gross sind, sollte man sich doch manchmal überlegen, ob man diese ubiquitäre Software wirklich gut nutzt. Ein Blick auf die Statistik (siehe: http://pkweb.ch/2j3GgL5) zeigt übrigens recht überraschende Daten: während weltweit gegen zwei Drittel der Seiten mit dem Chrome-Browser aufgerufen werden, ist dies in der Schweiz nur für etwa halb so viele Seiten der Fall. Anderseits wird in der Schweiz vergleichsweise oft Safari verwendet. Obwohl sich die meisten Browser in allen gebräuchlichen Betriebssystemen (Android, Linux, Mac und iOS, Windows) einrichten lassen, muss beachtet werden, dass nicht alle Versionen aktuell und sicher sind – so sollte man z.B. Safari nicht in Windows verwenden, da die Windows-Version von Safari veraltet ist. Persönlich verwende ich meistens den Chrome-Browser und bin damit eher besser zufrieden als mit Firefox (dem Browser, den ich vorher genutzt habe). Chrome ist eine Google-Entwicklung, kann jedoch dank der Einstellungs-Möglichkeiten (siehe: http://pkweb.ch/2j49Ekn) auch ohne weiteres so verwendet werden, dass Google keinerlei Daten zur Internetnutzung aufzeichnen kann. Allerdings kann die Synchronisierung verschiedener Geräte via Google auch sehr praktisch sein.
Was mir noch oft die Arbeit erleichtert, sind die Tastaturkurzbefehle (wobei diese ja nicht nur im Browser funktionieren!). Diese entsprechen der Kombination von gleichzeitig gedrückten Tasten, meistens unter Beteiligung von «Ctrl» (in Deutschland: «Strg» = Steuerung; Mac: «Command»-Taste, siehe http://pkweb.ch/2j5qWxt). Neben der Trias von Ctrl+C (kopieren), Ctrl+V (einsetzen) und Ctrl+X (ausschneiden) verwende ich sehr oft Ctrl+S (sichern), Ctrl+F (im aktuellen Fenster suchen) und Ctrl+P (drucken). Für Windows 10 gibt es eine verwirrlich grosse Zahl von Tastaturkürzeln (http://pkweb.ch/2j4hV7T). Manchmal ist auch der sogen. Vollbildmodus, der den aktuellen Fensterinhalt «ohne Zubehör» zeigt, erwünscht: er lässt sich mit F11 ein- und ausschalten.
Browser-Erweiterungen sind meines Erachtens oft nützlich; sie stehen insbesondere für Chrome (https://goo.gl/ISlSxT) und Firefox (http://pkweb.ch/2ig4MLP) zur Verfügung. Erweiterungen ermöglichen es zum Beispiel, mit minimalem Aufwand eine Webseite auf dem eigenen Computer oder in der «Cloud» aufzubewahren (u.a. mit Evernote). Der «Google-Übersetzer» kann eine von mir markierte Textstelle im Handumdrehen übersetzen (brauchbar, aber fehlerhaft). Mit der «Google Scholar»-Erweiterung gelingt es, einen markierten Text als Suchbasis für eine Sofortsuche in Google Scholar zu verwenden. So kann ein Browser je nach persönlichen Bedürfnissen gut ergänzt werden. Oft sind Erweiterungen so eingerichtet, dass man sie auch mit der rechten Maustaste (bzw. mit Shift+F10 oder mit der «Menutaste») auslösen kann. (Dass allgemein eine markierte Textstelle auch als Basis einer gewöhnlichen Google-Suche dienen kann, indem man dies mit einem «Rechtsklick» der Maus auslöst, ist vielleicht auch nicht allgemein bekannt.) Es ist jedoch klar, dass die hier genannten Funktionen in der Regel ausserdem mit mindestens ein, zwei anderen Aktionen ebenfalls ausgelöst werden können.
Etzel Gysling
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