TELEGRAMM: Der Natriumgehalt von Medikamenten kann das kardiovaskuläre Risiko erhöhen

  • a -- George J, Majeed W, Mackenzie IS et al. Association between cardiovascular events and sodium-containing effervescent, dispersible, and soluble drugs: nested case-control study. BMJ 2013 (26. November); 347: f6954 [Link]
  • Zusammengefasst von: Niklaus Löffel
  • infomed screen Jahrgang 18 (2014) , Nummer 2
    Datum der Ausgabe: April 2014

In dieser Fall-Kontrollstudie bei rund 1,3 Mio. Patientinnen und Patienten, die aus britischen Grundversorgerpraxen stammten, hatten je 61'072 während durchschnittlich 7,2 Jahren mindestens zweimal eine Verordnung für Natrium-haltige Präparate (meistens Brausetabletten, «Fälle») oder feste Tabletten (Kontrollen) erhalten.  In der Fallgruppe war das Risiko, den kombinierten primären Endpunkt (Herzinfarkt, Schlaganfall oder Tod an kardiovaskulärer Ursache) zu erreichen, signifikant erhöht; die Odds Ratio (OR) betrug 1,16 (95% CI 1,12-1,21). Von den sekundären Endpunkten ist das erhöhte Risiko für einen nicht-tödlichen Schlaganfall (OR 1,22) und die erhöhte Gesamtmortalität (OR 1,28) relevant. Diese Ergebnisse sollten bei der Verschreibung Natrium-haltiger Medikamente an kardiovaskuläre Risikopersonen beachtet werden.

Telegramm von Niklaus Löffel

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infomed-screen 18 -- No. 2
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Der Natriumgehalt von Medikamenten kann das kardiovaskuläre Risiko erhöhen (April 2014)