TELEGRAMM: Tumoren bei Kindern nach In-vitro-Fertilisation

In einer schwedischen Studie bei 26'692 Kindern war nach einer In-vitro-Fertilisation ein erhöhtes Risiko für maligne Tumoren nachgewiesen worden.1 In der aktuellen Studie mit 106'013 Kindern unter 15 Jahren, die von 1992 bis 2008 in Grossbritannien nach einer In-vitro-Fertilisation geboren worden waren, wurden nach einer mittleren Beobachtungsdauer von sieben Jahren 108 maligne Tumoren beobachtet. Verglichen mit 110 zu erwartenden Tumoren in einer gleichaltrigen Bevölkerung war die Inzidenz von Tumoren nicht erhöht. Nur das Risiko für das Hepatoblastom und das Rhabdomyosarkom war erhöht, wobei die absoluten Risiken mit sechs bzw. zehn Fällen relativ klein waren.

Telegramm von Niklaus Löffel

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Tumoren bei Kindern nach In-vitro-Fertilisation ( 2014)