TELEGRAMM: Postoperative Strahlentherapie des Prostatakarzinoms nur biochemisch wirksam

Zehn Jahre postoperativ waren Männer mit einem lokalen Prostatakarzinom, die postoperativ bestrahlt worden waren, im Vergleich zu den nicht bestrahlten nur biochemisch länger in Remission geblieben (primärer Studienendpunkt). Während fünf Jahre postoperativ die Bestrahlten auch klinisch signifikant länger rezidivfrei waren, bestand dieser Unterschied nach zehn Jahren nicht mehr. Sie hatten aber signifikant mehr Langzeitnebenwirkungen, die mehrheitlich bestrahlungsbedingt waren. Nur die Männer unter 70 waren zehn Jahre nach Bestrahlung klinisch länger rezidivfrei, die Mortalität der Bestrahlten über 70 Jahre war dagegen signifikant erhöht. Zu Recht wird empfohlen, frühestens bei einem biochemisch entdeckten Rezidiv, das meist auf ein lokales Tumorrezidiv hinweist, mit einer Strahlentherapie zu beginnen.

Telegramm von Niklaus Löffel

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Postoperative Strahlentherapie des Prostatakarzinoms nur biochemisch wirksam ( 2013)