TELEGRAMM: Was erhöht das Rezidivrisiko bei Depressiven?

  • k -- Colman I, Naicker K, Zeng Y et al. Predictors of long-term prognosis of depression. CMAJ 2011 (22. November); 183: 1969-76 [Link]
  • Zusammengefasst von:
  • infomed screen Jahrgang 16 (2012) , Nummer 3
    Datum der Ausgabe: Juni 2012

Um die Dauer einer antidepressiven Behandlung festzulegen – welche neben der Therapie der akuten Symptome auch der Rezidivprophylaxe dienen soll – wäre es hilfreich, wenn man voraussagen könnte, welche depressiven Personen gefährdet sind, wiederholt Rezidive ihrer Erkrankung zu erleiden. Während sich frühere Studien zu dieser Frage vor allem auf die Charakteristika der aktuellen depressiven Episode konzentriert haben, so wurden im Rahmen der vorliegenden Kohortenstudie bei 585 Personen vielfältige psychosoziale und demographische Faktoren untersucht. Neben Personen, die bereits mehrere depressive Episoden durchgemacht hatten, waren besonders diejenigen, die regelmässig rauchten sowie solche, die subjektiv ihr Leben nicht im Griff hatten, gefährdet, weitere depressive Episoden zu erleiden.

Telegramm von Alexandra Röllin

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infomed-screen 16 -- No. 3
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Was erhöht das Rezidivrisiko bei Depressiven? (Juni 2012)