INTERNET CORNER: Internet: Zeit sparen!

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  • Zusammengefasst von: Etzel Gysling
  • infomed screen Jahrgang 15 (2011) , Nummer 2
    Datum der Ausgabe: April 2011

Wenn man so vor dem Bildschirm sitzt und sich via Internet Informationen zusammensucht, hat man auch heute noch oft den Eindruck, es gehe alles so langsam. Ich habe mich deshalb (natürlich im Internet) umgeschaut, wie sich das «Browser-Erlebnis» beschleunigen liesse bzw. wie man Zeit sparen könnte. Die Resultate meiner Suche habe ich im Folgenden unter ein paar Fragen zusammengestellt.

Verwende ich einen raschen und praktischen Browser? Microsoft stellt zwar jetzt einen neuen Browser (Internet Explorer 9) zur Verfügung; dieser funktioniert aber nur auf Computern mit einem neueren Windows-Betriebssystem (Vista oder Win7). Ältere Versionen dieses Browsers gelten als fehlerbehaftet und langsam. Browser der ersten Wahl sind Firefox (aktuell Version 4), Opera (Version 11) und Google Chrome (Version 11). Mit diesen drei funktioniert das Web rasch und zuverlässig; ob man Firefox mit seinen vielen Erweiterungsmöglichkeiten (die ich zum Teil verwende) oder einen der anderen bevorzugt, ist eine Frage der persönlichen Präferenzen. Eine allenfalls nützliche Funktion von Google Chrome ist die Sofortübersetzung von Webseiten. Safari (von Apple) ist in erster Linie für Macs eine Option.

Verwende ich die «Tab»-Funktion optimal? Um zu vermeiden, dass man mühsam zu vorher verwendeten Inhalten «zurückbuchstabieren» muss, öffnet man beim Anklicken eines Links besser einen neuen Reiter («Tab») im Browser. Dies kann man durch Klicken mit der mittleren Maustaste (oder auch via Kontext-Menu) bewerkstelligen. Routinierte Surferinnen und Surfer halten meistens eine ganze Reihe von Tabs ständig verfügbar.

Sind störende oder unnötige Inhaltkomponenten inaktiviert? Leider enthalten nur allzu viele Seiten Inhalte, die uns vom Wesentlichen abzuhalten suchen. Heute ist es möglich, solche Störungen abzuschalten. Für Firefox gibt es verschiedene Erweiterungen, die das können, z.B. Adblock Plus oder Flashblock. In anderen Browsern lassen sich Flash-Animationen direkt in den Browseroptionen inaktivieren.

Verwende ich geeignete Abkürzungen? Über die Tastatur lassen sich bestimmte Stellen des Browserfensters sehr praktisch direkt anpeilen. So gelangt man z.B. mit Ctrl-L zur Adresseingabe-Zeile oder man öffnet mit Ctrl-T einen neuen Tab. In Firefox lassen sich  Suchflächen innerhalb von Webseiten oft mit Lesezeichen und diese Lesezeichen mit einem «Tag» bezeichnen; so kann man superrasche Suchen innerhalb einer Website realisieren. Ein Beispiel: Man markiert die Suchfläche innerhalb unserer Website (http://www.infomed.org) mit einem Lesezeichen und gibt diesem den Tag «info». Gibt man nun in der Adresseingabe-Zeile beispielsweise «info Pneumonie» ein, so gelangt man ohne weiteres zu den Suchresultaten zum Begriff «Pneumonie» innerhalb unserer Website. Dieser kombinierte Trick funktioniert nicht bei allen Suchflächen, man muss es ausprobieren.

Verwende ich den Speicher meines Computers optimal?
Auch der alte Trick, die temporären Internet-Dateien auf einen sogenannten RAM Disk auszulagern, kann das Browsen noch beschleunigen. Wie man das macht, steht z.B. in einem Blog der TechRepublic (http://ram-techrep.notlong.com).

Etzel Gysling

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infomed-screen 15 -- No. 2
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