Arzneimittelinformation für Praxis und Klinik

Um in dieser Zeitschrift zuverlässige Aussagen zu Medikamenten und allgemein zur Pharmakotherapie machen zu können, hat sich unser Verlag im Laufe der Jahre immer wieder intensiv mit den verschiedensten Quellen der Arzneimittelinformation befasst. Oft werden wir auch angefragt, wie man sich am einfachsten, am besten oder am schnellsten Informationen zu Arzneimittelfragen beschafft.
Die auf unserer Website veröffentlichte Liste «Arzneimittelinformation im Internet») deckt einen wesentlichen Teil der Quellen ab, die wir verwenden. (1) Daneben sind für uns einerseits gedruckte Informationen (Bücher, Zeitschriften) weiterhin von grosser Bedeutung, anderseits öffnen neue Möglichkeiten der Information in digitaler Form – unabhängig vom Internet – wichtige Wege zur Verbesserung unserer Tätigkeit im Alltag, z.B. am Krankenbett.
Die vorliegende pharma-kritik-Nummer enthält deshalb zuerst einige allgemeine Hinweise zu den verschiedenen Medien und anschliessend eine bewusst relativ klein gehaltene Auswahl guter Informationsquellen. Es ist offensichtlich, dass eine solche Auswahl weder umfassend noch abschliessend sein kann – ständig werden neue Produkte (Bücher, Websites usw.) entwickelt, die manchmal unseren Informationsbedürfnissen noch besser entgegenkommen.

Bücher und Zeitschriften

Die Vorteile der traditionellen, gedruckten Informationsquellen sind offensichtlich: sie stehen auch zur Verfügung, wenn keine «Technik» zur Verfügung steht. Eigene Anmerkungen können ohne weiteres von Hand angebracht werden. Gedruckte Texte sind deshalb für viele nach wie vor die Informationsquellen der ersten Wahl. Dass heute viele gedruckte Lehrbücher, Kompendien und Zeitschriften zusätzlich in elektronischer Form angeboten werden, ist jedoch bedeutsam, da diese Publikationsform andere wichtige Vorteile hat. Es ist viel leichter und rascher, eine Suche elektronisch durchzuführen als z.B. im Inhaltsverzeichnis einer Zeitschrift nach einem Text zu suchen, den man nicht mehr sicher einem bestimmten Heft zuordnen kann. Ein zweiter Pluspunkt der elektronischen Veröffentlichung besteht in der Möglichkeit, Änderungen oder Verbesserungen (bzw. mindestens Hinweise auf solche) nachträglich einfügen zu können. Zum Beispiel enthält das Arzneimittelkompendium im Internet jeweils auch die während des Jahres hinzugefügten Nachträge, man muss nicht speziell darnach suchen.
So mag die gedruckte Information zwar primär praktisch und anwendungsfreundlich erscheinen; man darf aber nicht vergessen, dass die Halbwertszeit einer zuverlässigen Arzneimittelinformation kürzer geworden ist und dass deshalb insbesondere Bücher eines gewissen Alters nicht selten obsolete Aussagen enthalten.

Internet-Angebote

Wie man anhand unseres bereits erwähnten Verzeichnisses erkennen kann, (1) sind die Informationsangebote im Internet ausserordentlich vielfältig. Das Internet ermöglicht es, sehr aktuelle Informationen aufzufinden; zudem sind diese Informationen oft gratis oder kostengünstig erhältlich. Heute sind sehr viele Bücher, Kompendien, Listen und Zeitschriften, die als gedruckte Texte erhältlich sind, auch in digitaler Form im Internet abrufbar. Zusätzlich finden sich im Internet Dokumente (beispielsweise solche, in denen Erwägungen und Diskussionen von Arzneimittelbehörden protokolliert sind), (2) zu denen wir auf anderen Wegen kaum oder gar nicht Zugang fänden.
Da aber im Internet so viel veröffentlicht wird, sollte man sich immer Klarheit über die Autorenschaft (und natürlich auch über das Datum) der Texte verschaffen. Trotz verschiedenen Anstrengungen, einen einheitlichen Standard für medizinische Websites zu schaffen,(3) gelingt es wohl kaum, dies universell zu verwirklichen. Wie bei anderen Medien gilt auch hier: trau, schau wem.
Ein Nachteil der Internet-basierten Information ist es, dass man nicht nur einen entsprechend eingerichteten Computer benötigt, sondern dass dieser auch angeschaltet und «online» sein muss sowie – z.B. im Spital – nicht schon von einer anderen Person beansprucht wird. Diese Rahmenbedingungen sind daran schuld, dass eine Internet-Konsultation während der täglichen Arbeit oft ausser Betracht fällt.

Andere elektronische Hilfsmittel

Die Lücke zwischen gedruckten Texten und vernetzten Computern wird von Geräten geschlossen, die die in digitaler Form gespeicherte Information auch «ausserhalb des Netzes» («offline») verfügbar machen. Bis vor wenigen Jahren bot praktisch nur die CD-ROM eine solche Hilfe.
Heute stehen die kleinsten Computer (PDA = Personal Digital Assistant, Palm-Computer, Handheld, Pocket PC) im Vordergrund des Interesses. Während die CD-ROM dem gedruckten Dokument gleicht, weil sie nur unveränderliche Daten vermitteln kann, lassen sich die Informationen auf dem PDA immer wieder aktualisieren. So erfüllen CDs unter Umständen sehr nützliche Archivfunktionen, beispielsweise als virtuelle «Ordner» für Zeitschriften. Um die CD verwenden zu können, benötigt man jedoch normalerweise einen gewöhnlichen Computer, den man ja nicht gut ans Krankenbett mitnehmen kann. Im Gegensatz dazu lassen sich PDAs wirklich in die Tasche stecken, starten sehr rasch und können Kurzinformationen (beispielsweise über Interaktionen) vermitteln, die uns beim Kontakt mit Kranken sehr hilfreich sein können.
Es gibt zwei verschiedene Betriebssysteme für PDAs (Palm OS und Microsoft Pocket PC). Medizinische Programme sind bisher vorwiegend für das Palm OS, jedoch zunehmend auch für Pocket PC erhältlich.

Die Auswahl

Die hier zusammengestellte Auswahl «bester» Informationsquellen orientiert sich in erster Linie an den Bedürfnissen in der Praxis (bzw. Offizin) sowie im Spital. Natürlich lässt sich immer darüber diskutieren, welches tatsächlich die «beste» Information darstellt – die vorgelegte Auswahl beruht wesentlich auf eigenen Erfahrungen. Im übrigen ist die Auswahl soweit möglich auf schweizerische Verhältnisse ausgerichtet. Die Nummerierung soll helfen, auf bestimmte Qualitäten eines Produktes an verschiedenen Stellen hinweisen zu können.

Umfassende Informationen zu den Wirkstoffen

(1) Arzneimittelkompendium der Schweiz
Ein Kommentar zu diesem (weitgehend von der Industrie finanzierten) wirklich umfassenden und zuverlässigen Standardverzeichnis ist wohl überflüssig.
Geeignet für Praxis und Spital.
Erhältlich als Buch, im Internet (gratis) (4) und als CD.

(2) AHFS Drug Information
Diese Informationsquelle («American Hospital Formulary Service ») zeichnet sich durch ihre Unabhängigkeit, eine bemerkenswerte Detailgenauigkeit und den enzyklopädischen Umfang aus. Die AHFS Drug Information enthält z.B. Angaben zu Nebenwirkungen, die sonst kaum auffindbar sind.
In erster Linie für das Spital geeignet.
Erhältlich als Buch, im Internet sowie in verschiedenen «Offline»-Versionen (CD, Palm usw.)

(3) Martindale Drug Reference
Von der britischen «Royal Pharmaceutical Society» erarbeitetes, traditionell zuverlässiges und unabhängiges Werk, in dem unter anderem auch Markennamen aus der Schweiz sowie aus Deutschland und Österreich berücksichtigt sind.
In erster Linie für das Spital geeignet.
Erhältlich als Buch, im Internet und als CD.

(4) Clinical Pharmacology
Dieses amerikanische Angebot existiert nur in elektronischer Form und muss jedes Jahr neu abonniert werden. Der Informationsgehalt ist jedoch recht gut und wird sorgfältig aktuell gehalten.
Geeignet für Praxis und Spital.
Erhältlich im Internet und in 2 «Offline»-Versionen (Palm OS und Pocket PC).

(5) British National Formulary (BNF)
Im Vergleich mit anderen Medikamentenlisten besticht das «British National Formulary» durch sein etwas anderes Konzept. Das BNF offeriert in der Regel ausführliche Informationen zu den Medikamentengruppen, während sich zu den einzelnen Substanzen nur summarische Angaben finden. Gute, kritisch aufgearbeitete Information, praktisches Interaktionsmodul.
Geeignet für Praxis und Spital.
Erhältlich als Buch, im Internet (gratis) (5) und als CD. Eine Adaptation für PDAs ist in Vorbereitung.

Weitere umfassende Basisinformationen, die sich besonders für spezialisierte Zentren eignen, sind zum Teil nur in Buchform – z.B. «Therapeutic Drugs» (Herausgeber: C. Dollery) – oder in Europa nur zu extrem übersetzten Preisen (z.B. «Drugdex» von Micromedex) erhältlich.

Summarische Informationen zu den Wirkstoffen

(6) ePocrates
Arzneimittelinformation für PDAs «at its best»: kurz, aktuell, gratis und am Minicomputer in kürzester Zeit abrufbar. Enthält ein sehr brauchbares Interaktions-Modul, mit dem man rasch herausfinden kann, ob die gleichzeitige Verabreichung von zwei oder mehreren Medikamenten Probleme verursacht. Ein Nachteil ist, dass nur die in den USA verfügbaren Arzneimittel berücksichtigt sind.
Geeignet für Praxis und Spital.
Erhältlich in zwei «Offline»-Versionen für Palm OS und Pocket PC sowie in einer Internet-Version. Nur eine der verschiedenen Versionen ist gratis. (6)

(7) Arzneimittel A-Z
Die «Checkliste Arzneimittel A-Z» aus dem Thieme-Verlag (Herausgeber: D. Schneider) ist als Taschenreferenz gedacht
und erfüllt diese Aufgabe einer summarischen Basisinformation zu 520 Wirkstoffen recht gut.
Geeignet für Praxis und Spital.
Nur als Buch erhältlich (e-mail-Newsletter als Gratis-Ergänzung).

(8) Pharmavista
Pharmavista, eine zur Galenica-Gruppe gehörige Organisation, bietet im Internet verschiedene Arzneimittel-bezogene Dienstleistungen an. Praktisch sind unter anderem die internationale Datenbank (mit der Möglichkeit, nach Markennamen aus zahlreichen Ländern zu suchen) und ein Interaktionsmodul.
Geeignet für Praxis und Spital.
Erhältlich im Internet (zur Zeit gratis) (7) und als CD-ROM.
Ein weiteres Produkt, der traditionsreiche «medkalender» aus dem EMH-Verlag, soll voraussichtlich noch in diesem Jahr wieder publiziert werden.

Grundlagen der Pharmakotherapie

(9) Grundlagen der Arzneimitteltherapie
Dieses Gemeinschaftswerk der schweizerischen Klinischen Pharmakologen vermittelt auf knappem Raum das Wesentliche der wissenschaftlichen Basis einer guten Pharmakotherapie.
Geeignet für Praxis und Spital.
Nur als Buch erhältlich (bei Documed AG Basel).

(10) Goodman & Gilman’s
«The Pharmacological Basis of Therapeutics» ist ein Klassiker, heute herausgegeben von J.G. Hardman und L.E. Limbird (McGraw-Hill), der in der 10. Auflage von 2001 auf 2148 Seiten in umfassender Weise über das aktuelle Wissen zum Thema informiert.
Eher für das Spital oder grössere Zentren geeignet.
Erhältlich als Buch und als CD.

Daneben gibt es eine Reihe von guten deutschen Lehrbüchern, zum Beispiel von G. Füllgraff und D. Palm («Pharmakotherapie »), E. Mutschler et al. («Arzneimittelwirkungen») und E. Oberdisse et al. («Pharmakologie und Toxikologie»).

Aktuelles und Kritisches

(11) PharmacistLinx
Bestandteil des MDLinx-Netzwerkes im Internet mit einer ungewöhnlich grossen Fülle von aktuellen Nachrichten zum Bereich der ganzen Pharmakotherapie. An dieser Adresse kann man sich auch Gratis-Nachrichten z.B. zu nerwünschten Wirkungen oder Interaktionen bestellen, die man dann per e-mail erhält.
Geeignet für Praxis und Spital.
Nur im Internet erhältlich. (8)

(12) Bandolier
«Evidence based health care» mit Schwergewicht auf der Pharmakotherapie: vorwiegend kurze, gut lesbare Texte von der Acetylsalicylsäure über «Numbers Needed to Treat» bis Zoster.
Geeignet für Praxis und Spital.
Als Druck- und Internetversion erhältlich.(9)

(13) British Medical Journal
Die wöchentlich erscheinende Fachzeitschrift der britischen Ärzteorganisation ist aus zwei Gründen erwähnenswert: sie ist mehr als andere Schwergewichte der medizinischen Medien auf die Hausarztpraxis ausgerichtet und sie ist – wie lange noch? – in der Vollversion kostenlos im Internet verfügbar. Pharmakotherapeutische Themen werden immer wieder ausführlich und kritisch besprochen.
Geeignet für Praxis und Spital.
Als gedruckte Zeitschrift und im Internet erhältlich.(10)

(14) Medscape
Innerhalb des sehr umfangreichen Internet-Angebotes von Medscape wird der Pharmakotherapie ein grosses Gewicht beigemessen. Neben vielen Hinweisen auf Aktuelles finden sich hier auch weitgehend industrieunabhängige Übersichtsartikel aus verschiedenen Zeitschriften.
Geeignet für Praxis und Spital.
Nur im Internet erhältlich.(11)

(15) MeReC-Publikationen
Unter der Bezeichnung MeReC («Medicines Resource Centre ») erscheinen verschiedene Publikationen, die vom National Prescribing Centre des britischen Gesundheitsdienstes redigiert werden. Kritisch und praxisorientiert, können diese Texte auch für uns nützlich sein.
Geeignet für Praxis und Spital.
Erhältlich als gedruckte Publikationen und (gratis) im Internet.(12)

Neben diesen Beispielen könnten noch viele andere genannt werden – unsere Liste im Internet enthält weitere Angaben. (1)
Für Leserinnen und Leser von pharma-kritik erübrigt sich anzufügen, dass wir auf unserer Website ebenfalls Aktuelles und Kritisches wie z.B. die «Bad Drug News» anbieten.

Spezialgebiete

Schwangerschaft und Stillzeit

(16) Drugs in Pregnancy and Lactation
Dieser Klassiker von G.G. Briggs und Mitarbeitern gilt als die Referenz für das schwierige Gebiet der Arzneimittelbeurteilung in der Schwangerschaft. Zur Aktualisierung kann man einen Newsletter abonnieren, der sich «Briggs Update» nennt.
Eher für das Spital oder grössere Zentren geeignet.
Nur in gedruckter Form erhältlich.

(17) Drugs in Pregnancy and Breastfeeding
Unter der Adresse www.perinatology.com findet sich eine kostenlose Zusammenstellung von Kurzangaben zu vielen Arzneimitteln und die Möglichkeit, jeweils gleich eine entsprechende Suche in der Medline-Datenbank durchzuführen.
Geeignet für Praxis und Spital.
Nur als Internet-Angebot verfügbar. (13)

(18) Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit
Dieses deutsche Buch (Herausgeber: Ch. Schaefer, H. Spielmann) offeriert aktuelle und recht detaillierte Angaben, zusammen mit praxisorientierten Empfehlungen.
Geeignet für Praxis und Spital.
Nur als Buch erhältlich.

Selbstverständlich enthalten auch alle umfassenden und summarischen Informationsquellen – (1) bis (8) – Angaben zur Arzneimittelverträglichkeit in Schwangerschaft und Stillzeit.

Unerwünschte Wirkungen

(19) Side Effects of Drugs Annuals
Jedes Jahr erscheint eine neue Ausgabe dieser Serie, die über die wichtigsten neuen Erkenntnisse zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen informiert. Vorteile dieser Referenz sind die ausführliche Bibliographie, Beschreibungen von typischen Ein-zelbeobachtungen und die «Special Reviews» zu ausgewählten Themen, letztes Jahr beispielsweise zum Sicherheitsprofil der neuen COX-2-Hemmer.
In erster Linie für das Spital und grössere Zentren geeignet.
Nur als Buch erhältlich.

Unerwünschte Wirkungen sind auch in anderen Informationsquellen ein wichtiges Thema, z.B. in der AHFS Drug Information (2), in Clinical Pharmacology (4) und im Goodman and Gilman’s (10).

(20) Meldeformulare
Wer den zuständigen Instanzen eine unerwünschte Arzneimittelwirkung über das Internet mitteilen möchte, findet entsprechende Formulare – allerdings nur nach langem Suchen! – auf den Websites der deutschen und schweizerischen Arzneimittelbehörden. (14,15) (Für Österreich konnten keine entsprechenden Formulare gefunden werden.)

Interaktionen

(21) The Top 100 Drug Interactions
In diesem neuen Taschenbuch mit dem Untertitel «A Guide to Patient Management» haben die Autoren (P.D. Hansten und J.R. Horn) aus der reichen Fülle ihres Wissens das Wesentliche hervorgeholt.
Geeignet für Praxis und Spital.
Nur als Buch erhältlich.

(22) Zytochrome und Arzneimittelinteraktionen
In unserer eigenen Übersicht zu diesem Thema kann man relativ einfach feststellen, ob eine Substanz Substrat, Hemmer oder Induktor von Zytochromen ist.
Geeignet für Praxis und Spital.
Erhältlich als Broschüre und im Internet.(16)

Angaben zu Arzneimittel-Interaktionen finden sich ausserdem fast in allen Quellen der Arzneimittelinformation. Besonders praktisch sind die Angebote von Pharmavista im Internet (8) und ePocrates für den «Offline»-Gebrauch (6). Auch vom Medical Letter ist ein gutes, allerdings wie ePocrates auf in den USA erhältliche Medikamente beschränktes Interaktionsmodul für den «Offline»-Gebrauch erhältlich.(17)

Infektionskrankheiten / Antibiotika

(23) Sanford Guide
Der «Guide to Antimicrobial Therapy» und der verwandte «Sanford Guide to HIV/AIDS Therapy» informieren über die besten Medikamente zur Behandlung von Infektionskrankheiten.
Geeignet für Praxis und Spital.
Erhältlich als Broschüre und in 2 «Offline»-Versionen (Palm OS und Pocket PC.

(24) Antibiotic Guide
Dieser kostenlose Antibiotikaführer in elektronischer Form kommt vom Johns Hopkins Hospital und bietet, zumindest im Internet, noch einiges mehr als der Sanford Guide.
Geeignet für Praxis und Spital.
Erhältlich im Internet und in verschiedenen «Offline»- Versionen (Palm OS, Pocket PC).(18)

Phytotherapie

(25) Monographien der Kommission E
Eine Institution der ehemaligen deutschen Arzneimittelbehörde (Bundesgesundheitsamt), die sogen. Kommission E, hatte die Aufgabe, Wirksamkeit und Sicherheit von Heilpflanzenpräparaten zu beurteilen. Diese in den 80er und 90er Jahren ausgearbeiteten Dokumente sind zwar zum Teil etwas unkritisch, im Ganzen jedoch brauchbare Grundlagen der Beurteilung von Phytotherapeutika.
In erster Linie für die Praxis geeignet.
Gratis im Internet abrufbar.(19)

Standpunkte und Meinungen

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Arzneimittelinformation für Praxis und Klinik (14. Mai 2003)
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pharma-kritik, 25/No. 2
PK116

Arzneimittelinformation für Praxis und Klinik