-->

Opicapon

  • Autor(en): Natalie Marty
  • pharma-kritik-Jahrgang 42 , Nummer 5, PK1128
    Redaktionsschluss: 31. Januar 2021
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2020.1128
  • Opicapon (Ongentys®) ist ein Hemmer der Catechol-O-Methyltransferase(COMT) und kann motorische Störungen bei der Behandlung von Parkinsonkranken mit Levodopa («wearing-off»-Effekte) reduzieren. Die Substanz hat nach aktuellem Wissen die günstigere Nutzen/Risiko-Bilanz als andere COMT-Hemmer.
Opicapon (Ongentys®) ist nach Entacapon (Comtan®) und Tolcapon (Tasmar®) der dritte Hemmer der Catechol-O-Methyltransferase (COMT). Opicapon eignet sich zur Behandlung von Parkinson-Kranken, bei denen es unter Levodopa (in Kombination mit einem Dekarboxylasehemmer) infolge eines «wearing off»-Effekts zur Beeinträchtigung der Motorik («Off»-Episoden) kommt.

Pharmakologie
In Gegenwart von Dekarboxylasehemmern (Carbidopa oder Benserazid) wird Levodopa hauptsächlich durch die COMT abgebaut. In dieser Situation erhöht Opicapon die Plasmaspiegel von Levodopa, indem es die periphere COMT selektiv und reversibel hemmt.

Geschätzte Lesedauer: Von 4 bis 5 Minuten

Sie sind nicht eingeloggt.

Dieser Artikel ist passwortgeschützt und kann nur von pharma-kritik-AbonnentInnen gelesen werden.
Sie haben folgende Mögklichkeiten:

Artikel mit Kreditkarte kaufen und sofort lesen!

Alternativ können Sie auch mit Paypal bezahlen:

Mit Paypal bezahlen!
Opicapon (31. Januar 2021)
Copyright © 2021 Infomed-Verlags-AG
pharma-kritik, 42/No. 5
PK1128