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Frauen, die mit dem Östrogen/Norelgestromin-Pflaster (Evra®) verhüten, haben eine erhöhte Östrogenexposition

Verfasst von: Urspeter Masche
Datum: 23. November 2005

Die amerikanische FDA macht darauf aufmerksam, dass eine Antikonzeption mit dem Östrogen/Norelgestromin-Pflaster im Vergleich zu einer typischen Pille mit 35 µg Ethinylestradiol zu einer um etwa 60% höheren Östrogenexposition führt. Unter oralen Kontrazeptiva finden sich zwar höhere Östrogen-Plasmaspitzenspiegel; mit dem Pflaster, das sieben Tage lang aufgeklebt bleibt, ist aber die Durchschnittskonzentration höher. Dies bedeutet, dass mit dem Pflaster vermutlich ein erhöhtes Risiko östrogenbedingter Nebenwirkungen (z.B. Thromboembolien) besteht.

FDA-Mitteilung:
http://www.fda.gov/bbs/topics/news/2005/NEW01262.html

Übersicht zu dem Östrogen/Norelgestromin-Pflaster aus "Pharmacotherapy" (Gratisregistrierung nötig):
http://www.medscape.com/viewarticle/451857

 
Frauen, die mit dem Östrogen/Norelgestromin-Pflaster (Evra®) verhüten, haben eine erhöhte Östrogenexposition (23. November 2005)
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