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Erhöhtes Sturzrisiko durch atypische Neuroleptika

Verfasst von: Urspeter Masche
Datum: 3. März 2015

In einer Kohortenstudie wurden knapp 100’000 Personen, die ein atypisches Neuroleptikum erhalten hatten – entweder Quetiapin (Seroquel® u.a.), Risperidon (Risperdal® u.a.) oder Olanzapin (Zyprexa® u.a.) –, mit einer gleich grossen Kontrollgruppe verglichen, in der keine Neuroleptika eingesetzt worden waren. In der Neuroleptika-Gruppe fand sich, bezogen auf die ersten drei Monate nach Verordnung eines atypischen Neuroleptikums, ein signifikant erhöhtes Risiko, einen Sturz oder eine Fraktur zu erleiden, mit einer «Odds Ratio» von 1,54 (95% CI 1,47–1.61) bzw. 1,29 (1,24–1,34).


Hinweis auf die Studie aus dem «JAMA Internal Medicine»: Falls and Fractures With Atypical Antipsychotic Medication Use: A Population-Based Cohort Study

 
Erhöhtes Sturzrisiko durch atypische Neuroleptika (3. März 2015)
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