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Wehenmittel als Risikofaktor für Fruchtwasserembolie?

Verfasst von: Urspeter Masche
Datum: 22. Januar 2007

In einer retrospektiven Kohortenstudie in Kanada wurden über 3 Millionen Geburten analysiert. Dabei zeigten sich verschiedene Risikofaktoren, die mit dem Auftreten einer Fruchtwasserembolie assoziiert waren, einer für die Mutter potentiell tödlichen Geburtskomplikation. So ist das Risiko einer Fruchtwasserembolie zum Beispiel erhöht, wenn die Mutter über 34 Jahre als ist, wenn nicht vaginal und spontan geboren wird, wenn gewisse Schwangerschaftskomplikationen (Placenta praevia u.a.) vorliegen, jedoch anscheinend auch, wenn wehenfördernde Medikamente eingesetzt werden. Durch Wehenmittel wurde das Risiko einer Fruchtwasserembolie mit einer «Odds Ratio» von 2,0 erhöht; bei denjenigen Fällen mit tödlichem Ausgang betrug der Wert sogar 3,5. Abstract der Studie aus der Zeitschrift "Lancet":
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Retrieve&dopt=AbstractPlus&list_uids=17055946&query_hl=37&itool=pubmed_docsum

 
Wehenmittel als Risikofaktor für Fruchtwasserembolie? (22. Januar 2007)
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