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Anticholinergika: Bescheidener Nutzen bei Urininkontinenz bestätigt

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 11. April 2012

Eine neue systematische Übersicht untermauert, dass Anticholinergika, die bei Dranginkontinenz oder Reizblasen-Beschwerden eingesetzt werden, einen relativ geringen Nutzen versprechen. Die Arbeit stützte sich auf Studien, die mit Darifenacin (Emselex®), Fesoterodin (Toviaz®), Oxybutynin (Ditropan® u.a.), Solifenacin (Vesicare®), Tolterodin (Detrusitol®) und Trospiumchlorid (Spasmo-Urgenin® Neo) durchgeführt worden waren. Es zeigte sich, dass bei allerhöchstens 20% der behandelten Personen die Inkontinenz verschwindet. Für die Gesamtbilanz sind auch die Nebenwirkungen zu berücksichtigen: häufigstes Problem ist die Mundtrockenheit, die bei 11 bis 35% der Behandelten auftrat; und in 1 bis 6% der Fälle wogen Nebenwirkungen so schwer, dass das Anticholinergikum abgesetzt wurde.

Volltext der systematischen Übersicht aus «Annals of Internal Medicine»

«pharma-kritik»-Texte zum Thema: Urin-Inkontinenz, Anticholinerge Medikamente bei Reizblase, Darifenacin, Fesoterodin und Tolterodin

 
Anticholinergika: Bescheidener Nutzen bei Urininkontinenz bestätigt (11. April 2012)
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