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Erhöhtes Herzinfarkt-Risiko bei atypischen Neuroleptika

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 6. April 2012

Das Ergebnis einer retrospektiven Kohortenstudie führt zum Schluss, dass atypische Neuroleptika bei älteren Leuten auch das Herzinfarkt-Risiko erhöhen. Die Studienpopulation umfasste über 20’000 demenzkranke und mit Cholinesterasehemmern behandelte Personen, von denen die eine Hälfte auch Neuroleptika erhalten hatte, während die andere als Kontrollgruppe diente; bei den verwendeten Neuroleptika hatte es sich in 98% der Fälle um die drei atypischen Substanzen Risperidon (Risperdal® u.a.), Quetiapin (Seroquel® u.a.) und Olanzapin (Zyprexa®) gehandelt. Dabei zeigte sich, dass das Herzinfarkt-Risiko vor allem in den ersten ein bis zwei Monaten der Neuroleptika-Behandlung erhöht war (um einen Faktor von 1,5 bis 2) und sich danach demjenigen der Kontrollgruppe annäherte.

Kurzfassung der Studie aus «Archives of Internal Medicine»

Auswahl von «pharma-kritik»- und «infomed-screen»-Texten: Atypische Neuroleptika, Nebenwirkungen aktuell: Atypische Neuroleptika, Atypische Neuroleptika bei Demenz und Atypische Neuroleptika und plötzlicher Herztod

 
Erhöhtes Herzinfarkt-Risiko bei atypischen Neuroleptika (6. April 2012)
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