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Östrogene in der Postmenopause sind mit erhöhtem Ovarialkarzinom-Risiko assoziiert

Autor(in):
Datum: 4. April 2001

Gemäss einer Studie, die in der Zeitschrift JAMA publiziert worden ist, steigt mit einer Östrogenbehandlung bei Frauen in der Postmenopause vermutlich auch das Risiko eines Ovarialkarzinoms. Über 200'000 Frauen, die sich in der Postmenopause befanden, waren vierzehn Jahre lang beobachtet worden. Während der Studie starben 944 Frauen an einem Ovarialkarzinom. Frauen, die während der Studie Östrogene nahmen, erkrankten signifikant häufiger an einem Ovarialkarzinom (relatives Risiko = 1,51). Bei den Frauen, die zu einem früheren Zeitpunkt Östrogene verwendet hatten, betrug der Faktor 1,16, wobei das Risiko um so geringer war, je weiter die Östrogenbehandlung zurücklag. Eine signifikante Zunahme des Risikos setzt eine Einnahmedauer von mehr als zehn Jahren voraus. Die Daten beziehen sich auf die reine Östrogenbehandlung; inwieweit sie auch auf die Kombination mit Gestagenen zu übertragen sind, bleibt offen.

«Abstract» der Studie aus dem JAMA:
http://jama.ama-assn.org/issues/v285n11/abs/joc01947.html

 
Östrogene in der Postmenopause sind mit erhöhtem Ovarialkarzinom-Risiko assoziiert (4. April 2001)
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