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Teratogenität von Antiepileptika bestätigt sich klar

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Datum: 20. April 2001

Neugeborene, deren Mütter an einer Epilepsie leiden, weisen gehäuft Missbildungen auf - wobei als mögliche Ursache einerseits die Antiepileptika, andererseits die Epilepsie selbst diskutiert wurden. Eine grosse Kohortenstudie liefert nun hierzu weitere Daten: Es wurden 316 Frauen identifiziert, die während der Schwangerschaft Antiepileptika - vor allem Phenobarbital, Phenytoin und Carbamazepin - genommen hatten. 21% der Neugeborenen wiesen Missbildungen oder andere abnorme Befunde auf (Mikrozephalie, Wachstumsverzögerung, Hypoplasien von Gesicht und Fingern); war die Mutter mit einer Kombinationstherapie behandelt worden, lag diese Rate sogar bei 28%. Hatte die Mutter keine Antiepileptika verwendet, beobachtete man nur in 6 bis 9% fetale Schäden; in dieser Gruppe waren auch 98 Frauen enthalten, bei denen zwar eine Epilepsie bekannt war, man jedoch in der Schwangerschaft auf eine Medikation verzichtet hatte.

«Abstracts» zur Studie (für «Medscape»-Zusammenfassung kostenlose Anmeldung/Passwort nötig):
http://www.nejm.org/content/2001/0344/0015/1132.asp http://www.medscape.com/reuters/prof/2001/04/04.12/20010411epid005.html

 
Teratogenität von Antiepileptika bestätigt sich klar (20. April 2001)
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