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Kinder sollen nicht mit Propofol (Disoprivan®) sediert werden

Autor(in):
Datum: 8. Juni 2001

Aufgrund der Resultate einer Studie hat in den USA die Herstellerfirma von Propofol daran erinnert, dass das Mittel nicht eingesetzt werden soll, um Kinder auf Intensivstationen zu sedieren. Bei 327 Kindern war Propofol mit anderen Sedativa (Benzodiazepinen, Opiaten u.a.) verglichen worden. Während der vierwöchigen Beobachtungszeit starben 25 Kinder: in der Propofol-Gruppe lag die Mortalität bei 9%, in der anderen Gruppe lediglich bei 4%. Dieser Unterschied liess sich nicht durch die Krankheitszustände erklären, so dass ein Zusammenhang mit den verwendeten Sedativa nicht ausgeschlossen werden kann.

«Dear Doctor Letter» der Herstellerfirma (PDF-File, «Acrobat Reader» nötig): http://www.fda.gov/medwatch/safety/2001/diprivan_deardoc.pdf

 
Kinder sollen nicht mit Propofol (Disoprivan®) sediert werden (8. Juni 2001)
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