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Epoetin alfa (Eprex®) soll bei Niereninsuffizienz nicht mehr subkutan verabreicht werden

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 13. Dezember 2002

Wie im BDN #54 berichtet, kann Epoetin alfa eine Aplastische Anämie («Pure red cell aplasia») verursachen, indem Antikörper gegen Erythropoietin gebildet werden. Fast alle Fälle betrafen Personen mit einer chronischen Niereninsuffizienz, bei denen Epoetin alfa subkutan gespritzt wurde. In Grossbritannien wird nun unter den Anwendungsvorschriften die Änderung eingeführt, dass bei chronischer Niereninsuffizienz die subkutane Verabreichung von Epoetin alfa kontraindiziert und nur noch die intravenöse Gabe zulässig ist (diese Einschränkung gilt nicht für andere Erythropoietin-Indikationen). Zudem wird empfohlen, unter einer Therapie mit Epoetin alfa in regelmässigen Abständen die Retikulozytenzahl zu bestimmen, um eine fehlende Wirkung von Erythropoietin bzw. eine Aplastische Anämie möglichst früh zu erkennen.

Rundschreiben der britischen Arzneimittelbehörde:
http://www.info.doh.gov.uk/doh/embroadcast.nsf/vwDiscussionAll/35595645F6304BFA80256C8D00456DCD

BDN #54 zu Epoetin alfa und Aplastischer Anämie:
http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn54.html

 
Epoetin alfa (Eprex®) soll bei Niereninsuffizienz nicht mehr subkutan verabreicht werden (13. Dezember 2002)
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