Hautverfärbungen durch Eisen

  • Verfasst von: Urspeter Masche
  • Datum: 25. November 2020

Eine australische Publikation erinnert daran, dass auch intravenös verabreichtes Eisen potentiell irreversible Hautverfärbungen verursachen kann, wenn versehentlich eine Paravasation stattgefunden hat. Vor einer intravenösen Eisengabe muss deshalb auf diese Nebenwirkung hingewiesen werden. Falls die Indikation für eine intravenöse Eisentherapie gegeben ist, das heisst, eine orale Substitution nicht in Frage kommt, soll man auf eine korrekte Injektionstechnik achten (Wahl des Injektionsortes, Prüfung der Venendurchgängigkeit u.a.); bei schwierig zu punktierenden Venen soll man die Punktionsversuche beschränken und allenfalls eine erfahrenere Fachperson beiziehen. Eine Eisenverabreichung ist sofort zu stoppen, wenn Symptome einer Paravasation auftreten (Schmerzen, Kribbeln, Druckgefühl oder Schwellung an der Injektionsstelle).

Artikel aus dem «Australian Prescriber»: A stain on iron therapy

News: Hautverfärbungen durch Eisen (25. November 2020)
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