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Zink- und Folsäure-Ergänzung hilft nicht bei Infertilität

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 10. Januar 2020

Nahrungsergänzungsmittel zur Förderung der männlichen Fertilität enthalten häufig Zink und Folsäure; wie man aus experimentellen Daten ableitet, sollen beide die Spermatogenese unterstützen. Diese Hypothese hat man nun in einer klinischen Studie überprüft. Knapp 2400 Männer, die sich mit ihren Partnerinnen für eine Infertilitätsbehandlung entschieden hatten, nahmen als Ergänzung während 6 Monaten doppelblind 30 mg Zink und 5 mg Folsäre pro Tag oder die entsprechenden Placebos. Der Prozentsatz der Paare, bei denen innerhalb von 9 Monaten eine Schwangerschaft eintrat, die dann zur Geburt eines lebenden Kindes führte, war in beiden Gruppen gleich (34% mit Zink/Folsäure, 35% mit Placebo). Auch die Spermienqualität wurde durch die Zink/Folsäure-Einnahme nicht signifikant verbessert.

Kurzform der Studie aus dem JAMA: Effect of Folic Acid and Zinc Supplementation in Men on Semen Quality and Live Birth Among Couples Undergoing Infertility Treatment 

 
Zink- und Folsäure-Ergänzung hilft nicht bei Infertilität (10. Januar 2020)
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