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Welche Prognose bei monoklonaler Gammopathie?

k -- Kyle RA, Larson DR, Therneau TM et al. Long-term follow-up of monoclonal gammopathy of undetermined significance. N Engl J Med 2018 (18. Januar); 378: 241-49 [Link]
Zusammerfasser(in): Alexandra Röllin
infomed screen Jahrgang 22 (2018), Nummer 3
Datum der Ausgabe: Juni 2018

Ungefähr 3% aller Personen über 50 Jahren weisen eine monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) auf – d.h. eine monoklonale Gammopathie ohne Myelom-Diagnose –, deren Langzeitprognose nur schlecht definiert ist. Im Rahmen der vorliegenden Kohortenstudie zeigten Personen mit einer MGUS ein 6,5-mal höheres Risiko, ein multiples Myelom oder einen anderen hämatologischen Tumor zu entwickeln (und damit verbunden auch eine kürzere Überlebenszeit), als die Personen in der Kontrollpopulation. Die Prognose war besonders schlecht bei Personen mit einer IgM-Gammopathie.

Telegramm von Alexandra Röllin

 

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infomed-screen 22 -- No. 3
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Welche Prognose bei monoklonaler Gammopathie? (Juni 2018)
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