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«Geranien» Südafrikas

November 2009

„Geranien“ Südafrikas

Schon traditionell geht die botanische Reise im November nach Südafrika.

Fast die Hälfte aller Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) weltweit kommt aus diesem Land. Die charakteristischen Früchte sind ein unfehlbares Familienmerkmal, sie haben zur Namensgebung der Familie und der Gattungen angeregt: Auf englisch heisst Geranium = Kranichschnabel (crane’s bill), Pelargonium = Storchschnabel (stork’s bill) und Erodium = Reiherschnabel (heron’s bill). So ist die Namensverwirrung zwischen englisch und deutsch zu erklären.

Das eindeutige Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Gattungen: Geranium weist 5 gleich grosse Blütenblätter auf, beim Pelargonium sind sie unterschiedlich gross (2 + 3).
Die Gattung Pelargonium ist ohne Zweifel Südafrikas grösster Beitrag zur Gartenkultur. Bereits 1689 sammelte ein Herr Hendrik Oldenland in der Gegend von Oudtshoorn Pelargonium zonale (zonale bezieht sich auf das hufeisenförmige dunkle Mal im Blatt). Samen und Stecklinge wurden später nach England geschickt, wo sie kultiviert und weiter gezüchtet wurden. Alle unsere „Geranien“ sind Hybriden verschiedener südafrikanischer Pelargonium-Arten.

Als Beispiel der 250 Pelargonium-Arten Südafrikas zeige ich Pelargonium myrrhifolium vom Tafelberg bei Kapstadt.

 
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«Geranien» Südafrikas (November 2009)
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