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Sonnenschutzmittel: UV-Filter unproblematisch?

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 8. Mai 2019

In einer pharmakokinetischen Studie wurde untersucht, in welchem Ausmass Substanzen in Sonnenschutzmitteln resorbiert werden, die als UV-Filter wirken; namentlich handelte es sich um Avobenzon, Oxybenzon, Octocrilen und Ecamsul. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen trugen die Sonnenschutzmittel an vier Tagen 4-mal pro Tag auf, in einer Menge von 2 mg/cm², verteilt auf 75% der Körperoberfläche (Anteil, der nicht vom Badeanzug bedeckt wird). Gleichzeitig wurden während sieben Tagen regelmässige Plasmaspiegel-Kontrollen durchgeführt. Bei allen vier UV-Filtern wurden Plasmakonzentrationen gemessen, die oberhalb einer Schwelle von 0,5 ng/ml lagen. Mit dem Überschreiten dieser Grenze wären nach FDA-Kriterien zusätzliche toxikologische Studien erforderlich, um zu belegen, dass die erreichten Plasmaspiegel als unbedenklich betrachtet werden können.

Volltext der Studie aus dem JAMA: Effect of Sunscreen Application Under Maximal Use Conditions on Plasma Concentration of Sunscreen Active Ingredients

 
Sonnenschutzmittel: UV-Filter unproblematisch? (8. Mai 2019)
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