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Erhöhtes Pneumonierisiko durch Opioide

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 10. Januar 2019

Vor einiger Zeit haben wir auf eine Studie hingewiesen, in der sich ein positiver Zusammenhang zwischen Opioiden und Pneumokokkeninfekten gezeigt hatte (Vermehrt Pneumokokkeninfekte unter Opioidbehandlung). Dieser Sachverhalt wurde nun durch eine neue Fall-Kontroll-Studie bestätigt; und zwar wies man nach, dass Personen, die ausserhalb des Spitals an einer Pneumonie erkrankt waren, signifikant häufiger ein Opioid eingenommen hatten als diejenigen der Kontrollgruppe. Das Risiko einer Pneumonie stieg mit der eingenommenen Opioiddosis; ausserdem war es höher bei Opioiden, denen immunsupprimierende Eigenschaften zugeschrieben werden (z.B. Morphin, Fentanyl, Codein), bzw. bei Personen mit einer HIV-Erkrankung, solange sie unter einer Opioidbehandlung standen.

Kurzform der aktuellen Studie aus dem «JAMA Internal Medicine»: Association of Prescribed Opioids With Increased Risk of Community-Acquired Pneumonia Among Patients With and Without HIV

 
Erhöhtes Pneumonierisiko durch Opioide (10. Januar 2019)
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