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Hypophosphatämie und Eisencarboxymaltose (Ferinject®)

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 3. Januar 2019

Nach Verabreichung von Eisencarboxymaltose scheint man relativ häufig eine Hypophosphatämie beobachten zu können, wobei es sich meistens um eine vorübergehende und harmlose Verschiebung des Phosphatspiegels handelt. Die neuseeländische Arzneimittelbehörde ruft in Erinnerung, dass sich aber auch symptomatische Hypophosphatämien entwickeln können, gekennzeichnet zum Beispiel durch allgemeine Schwäche, Knochenschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Parästhesien oder depressive Symptome. In Neuseeland sind innerhalb von gut zwei Jahren fünf Fälle von schweren Hypophosphatämien gemeldet worden, die nach einer Dosis von 1000 mg Eisen-Carboxymaltose aufgetreten sind.

Artikel aus dem «Prescriber Update»: Infusing Iron? Consider Phosphate

«pharma-kritik»-Artikel: Eisencarboxymaltose

 
Hypophosphatämie und Eisencarboxymaltose (Ferinject®) (3. Januar 2019)
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